TU München – Lehrstuhl für Systembiotechnologie

Der Lehrstuhl für Systembiotechnologie der TU München beschäftigt sich mit theoretischen und experimentellen Aspekten bei biotechnologischen Fragestellungen. Im Vordergrund steht die Entwicklung und Analyse von aussagekräftigen mathematischen Modellen, die als Grundlage für eine optimale Gestaltung der Prozesse in Mikroorganismen dient. Als Modellorganismen wurden Pseudomonas putida, Escherichia coli und Halomonas elongata ausgewählt, die alle ein hohes Potential für die biotechnologische Forschung haben. Dabei sollen nicht nur Aspekte des Stoffwechsels, sondern auch der Signalübertragung berücksichtigt werden, die eine wichtige Rolle spielen, wenn die Organismen veränderten Umweltbedingungen/Fermenterbedingungen ausgesetzt sind. Um das Verhalten der Organismen unter Produktionsbedingungen zu untersuchen, sind die Zellmodelle anschließend mit Reaktormodellen zu koppeln. Experimentelle Techniken werden zur Beschreibung der bakteriellen Physiologie und zur Validierung der mathematischen Modelle eingesetzt. Die Forschungseinrichtung unterstützt das Netzwerk mit seiner Expertise zur Optimierung von biotechnologischen Produktionsprozessen.