Innovation verknüpft mit Erfahrung

Kleine und mittlere Unternehmen

  • 4GENE GmbH

    4GENE entwickelt, produziert und vermarktet natürliche, biotechnisch hergestellte, aktivierbare Aroma- und Duftstoffvorstufen für die Kosmetik- und Lebensmittelindustrie sowie für weitere industrielle/technische Anwendungen. Das Verfahren für die Identifizierung von Glykosyltransferasen und deren biotechnische Herstellung und Anwendung ist weltweit einmalig. Eine maßgebliche Besonderheit der Technologie besteht in der Verwendung der natürlichen pflanzlichen Speicherformen von Duft- und Aromastoffen (Glukosiden), aus denen sie nach Bedarf wieder aktiviert werden können.

    Pieris Pharmaceuticals GmbH

    Die Entwicklung neuer Wirkstoffe basierend auf der Anticalin®-Technologie ist eines der Alleinstellungsmerkmale der Pieris Pharmaceuticals GmbH. Die Firma betreibt klinische Forschung mit modifizierten humanen Lipocalinen, sogenannten Anticalinen, die im Menschen ein breites Spektrum von Molekülen binden, speichern und transportieren können. Durch Protein-Engineering werden Anticaline mit verschiedenen, hochspezifischen Bindestellen generiert, die als potenzielle Wirkstoffkandidaten in der Immunonkologie und für Atemwegserkrankungen erprobt werden. In das Kooperationsnetzwerk bringt Pieris seine Expertise besonders im Bereich Protein-Engineering und klinischer Arzneimittelentwicklung ein.

    Naturhaus Naturfarben GmbH

    Die Naturhaus Naturfarben GmbH ist ein Hersteller biologischer Farb- und Anstrichstoffe mit über 30-jähriger Markterfahrung und einem verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Die bei Naturhaus verwendeten Rohstoffe sind naturbasiert und in den Bereichen Öle, Harze, Wachse, Polysaccharide, Schellack sowie mineralische Pigmente und Füllstoffe angesiedelt. Daraus werden hochwertige und anwendungsfreundliche Produkte für den Wohnbereich in firmeneigenen Forschungs- und Entwicklungslabors entwickelt, gefertigt sowie in Langzeitstudien getestet. Das Naturhaus-Sortiment konzentriert sich dabei auf Schutz, Reinigung, Pflege sowie die farbliche Gestaltung natürlicher Oberflächen, speziell bei Hölzern aller Art. Für industrielle Anwendungen werden in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Partnern bedarfsgerechte, individuelle Lösungen entwickelt. Mit dem Ziel einer besonders umweltfreundlichen und ressourcen-schonenden Produktion ist Naturhaus förderndes Mitglied im „Umweltpakt Bayern“. Im Rahmen des Netzwerks sollen verschiedenste Proteine als naturbasierte Rohstoffe für innovative Formulierungen getestet werden.

  • CANDOR Bioscience GmbH

    CANDOR Bioscience ist ein international tätiges Unternehmen, das hochwertige Lösungen für Immunoassays entwickelt, produziert und vermarktet. Mehr als 50 verschiedene CANDOR Produkte (Optimizer, Blocker, Stabilizer und Pufferlösungen) werden in Immunoassays eingesetzt und verbessern in vielen Fällen die Ergebnissicherheit deutlich, vereinfachen die Testverfahren und verkürzen die Bearbeitungszeit. CANDOR bietet verschiedene Lösungen an, um Proteine in löslicher oder getrockneter Form sehr lange funktionell zu stabilisieren. Da die von CANDOR entwickelten Lösungen protein- und assayspezifisch angepasst und optimiert werden können, sollen sie in verschiedenen Kooperationsprojekten des Netzwerks eingesetzt werden.

    mk2 Biotechnologies GmbH

    mk2 Biotechnologies produziert Peptide für industrielle Anwendungen. Das universitäre Spin-off hat das konventionelle rekombinante Proteinsynthese-Verfahren derart innovativ ergänzt, als dass sich nun auch lange und chemisch komplexe Peptide mit authentischen Termini skalierbar, günstig und hochrein synthetisieren lassen. Die Expertenkenntnisse zu Design, Synthese und Reinigung komplexer Peptide finden in zukünftigen Kooperationsprojekten des geplanten Netzwerks ihre Anwendung.

  • OmicScouts GmbH

    Die OmicScouts GmbH aus Freising kombiniert als weltweit führender Anbieter im Bereich der Massenspektrometrie-basierten Proteomik exzellentes Forschungs-Know-how und innovative Technologien zur Entdeckung von Medikamenten und Biomarkern. OmicScouts entwickelt proteomweite Assays, die mit nativen Proteinen in einem physiologischen Umfeld arbeiten, um damit niedermolekulare Wirkstofftargets, Target-Engagement-Marker, molekulare Wirkmechanismen und Drug-Response-Biomarker identifizieren können.Sie bringen in das Netzwerk ihr Know-how in (Chemischer) Proteomik, Computational Biology, Systembiologie und Systempharmakologie ein.

    Silantes GmbH

    Silantes ist spezialisiert auf die Produktion und Vermarktung von Biopolymeren, markiert mit stabilen Isotopen (SI: 2H, 13C, 15N), die im Bereich NMR-Strukturuntersuchungen und quantitative Proteomik eingesetzt werden. Silantes ist die einzige Europäische Firma, die SI-markierte Biopolymere auf der Basis einer neuen Technologie mit chemolithoautotrophen Mikroorganismen produziert. Ein spezielles Nischenprodukt ist "SILAC-Futter" (13C-Lysine Futter) für 13C-Lysin spezifische Markierung von Modellorganismen in vivo. Als neuer Partner im Netzwerk Advanced Proteins möchten Silantes besonders die Expertise im Bereich Deuterierung von Biomolekülen – insbesondere von Aminosäuren und Peptiden – einbringen.

Forschungseinrichtungen

  • TU München – Lehrstuhl für Mikrobiologie

    Der Lehrstuhl für Mikrobiologie der TU München bearbeitet ein breites Spektrum an wissenschaftlichen Fragestellungen mit Anwendungsrelevanz. Der Lehrstuhl befasst sich u.a. mit an Extrembedingungen angepassten Bakterien und deren Enzymen, Genom und funktionelle Metagenomanalysen, stereo- und regiospezifischen Oxidationen mit Essigsäurebakterien, Cellulose- und Hemicellulose-abbauenden Clostridien, lösungsmittel-produzierenden Clostridien und kohlenwasserstoffbildenden Aktinobakterien.

    TU München – Lehrstuhl für Systembiotechnologie

    Der Lehrstuhl für Systembiotechnologie der TU München beschäftigt sich mit theoretischen und experimentellen Aspekten bei biotechnologischen Fragestellungen. Im Vordergrund steht die Entwicklung und Analyse von aussagekräftigen mathematischen Modellen, die als Grundlage für eine optimale Gestaltung der Prozesse in Mikroorganismen dient. Als Modellorganismen wurden Pseudomonas putida, Escherichia coli und Halomonas elongata ausgewählt, die alle ein hohes Potential für die biotechnologische Forschung haben. Dabei sollen nicht nur Aspekte des Stoffwechsels, sondern auch der Signalübertragung berücksichtigt werden, die eine wichtige Rolle spielen, wenn die Organismen veränderten Umweltbedingungen/Fermenterbedingungen ausgesetzt sind. Um das Verhalten der Organismen unter Produktionsbedingungen zu untersuchen, sind die Zellmodelle anschließend mit Reaktormodellen zu koppeln. Experimentelle Techniken werden zur Beschreibung der bakteriellen Physiologie und zur Validierung der mathematischen Modelle eingesetzt. Die Forschungseinrichtung unterstützt das Netzwerk mit seiner Expertise zur Optimierung von biotechnologischen Produktionsprozessen.

  • KIT - Institut für Bio- und Lebensmitteltechnik IV

    Das Teilinstitut Molekulare Aufarbeitung von Bioprodukten forscht in sämtlichen Bereichen der modernen Bioproduktaufarbeitung (Downstream processing): Protein Aufreinigung, Formulierung und ebenso Analytik in der biopharmazeutischen und biotechnologischen Akademie und Industrie. Die Forschungsgebiete reichen von der Bewertung von Proteinparametern auf molekularer Ebene, Transport- und Oberflächenphänomenen von Proteinen, Aufreinigung und Charakterisierung von Bio-Nanopartikeln und Zellen bis hin zu industrieller Prozessentwicklung basierend auf mathematischen Modellen und Hochdurchsatzmethoden (High-Throughput Process Development).

  • Universität Stuttgart - Institut für (Technische) Biochemie

    Enzyme sind vielversprechende Katalysatoren für die organische Synthese, welche effiziente und nachhaltige Herstellungsprozesse ermöglichen und somit eine attraktive Alternative zu herkömmlichen Verfahren darstellen. Wir kombinieren rationales Protein-Engineering und gerichtete Evolution mit bioinformatischen Werkzeugen zur Identifizierung von Enzymen und Peptiden für neue Reaktionen als auch zur Verbesserung von Aktivitäten und Selektivitäten. Diese Biokatalysatoren können als isolierte Enzyme eingesetzt als auch in Kaskaden mit anderen Biokatalysatoren kombiniert werden.